Arbeit gesund und alter(n)sgerecht gestalten

Arbeitsbewältigungsfähigkeit im demografischen Wandel fördern: betriebliche Handlungsfelder, strategische Ansätze sowie Einfluss- und Umsetzungsmöglichkeiten von Betriebsräten bzw. Personalräten
Seminar, Weiterbildung, Fortbildung

Seminar: Seminar, Kurs, Training, Lehrgang, Weiterbildung, Fortbildung, Schulung: Arbeit gesund und alter(n)sgerecht gestalten - Mitgestaltung durch Betriebsrat oder Personalrat

Seminar, Kurs, Training, Lehrgang, Weiterbildung, Fortbildung, Schulung:
Arbeit gesund und alter(n)sgerecht gestalten - Mitgestaltung durch Betriebsrat oder Personalrat

Warum sollten Sie als Betriebsrat oder Personalrat an dieser Weiterbildung "Arbeit gesund und alter(n)sgerecht gestalten" teilnehmen?

Die Arbeitswelt verändert sich: Zeitdruck und zunehmende Komplexität lassen die Belastungen am Arbeitsplatz steigen. Ein hoher Innovations- und Wandlungsdruck führt zu Verunsicherung und Orientierungslosigkeit bei Beschäftigten und der Personalabbau zu Arbeitsverdichtung. Zudem lässt der Demografische Wandel den Altersdurchschnitt in den Teams steigen, und der Wertewandel hat dazu geführt, dass Beschäftigte höhere Anforderungen etwa an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erfüllen haben. Die Folgen dieser gestiegenen Belastungen: Es zeichnet sich ein deutlicher Trend zu stressbedingten psycho-sozialen Erkrankungen ab.

Aber auch an den Arbeitsplätzen treten zunehmend gesundheitsbedingtes Missempfinden, Demotivation und Leistungsminderung, „innere Emigration sowie Spannungen und Konflikte auf. Das Ergebnis: Eine Verringerung der Fähigkeit, die anstehenden Aufgaben am Arbeitsplatz zu bewältigen. Dies beeinträchtigt die Ergebnisqualität, es kostet Zeit und Geld, und es birgt zusätzlich das Risiko langfristiger Personalausfälle. Für Betriebs- und Personalräte stellt sich die Frage, wie sie dazu beitragen können, um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Belegschaften nachhaltig zu stärken. 

An wen richtet sich die Weiterbildung "Arbeit gesund und alter(n)sgerecht gestalten - Mitgestaltung durch Betriebsrat oder Personalrat"?

Die Weiterbildung richtet sich an Betriebsräte und Personalräte, die an der Verbesserung der betrieblichen Gesundheitssituation mitwirken möchten.

Inhalte im Seminar
"Arbeit gesund und alter(n)sgerecht gestalten - Mitgestaltung durch Betriebsrat oder Personalrat"

  • Betriebliche Gesundheit - Rahmenbedingungen und Faktoren:
    Das Konzept der Arbeitsbewältigungsfähigkeit, Salutogenese, Demografischer Wandel
  • Stand der Forschung: Betriebliche Gesundheit, Ökonomische Effekte, Betriebskultur
  • Der rechtliche Rahmen:
    gesetzliche Anforderungen, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte
  • Beteiligungsrechte zur Betrieblichen Gesundheit
  • Handlungsfelder
    - Arbeitsplatz: Arbeitssicherheit, Ergonomie
    - Arbeitskultur: Psychosoziale Belastungen, Führung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Work-Life-Balance, Gender, Diversity, alter(n)sgerechtes Arbeiten
  • Zusammenarbeit von Jung und Alt: Teamkultur, Personaleinsatz und Betriebliche Gesundheit
  • Die Analysemöglichkeiten:
    Altersstruktur, Krankenstand, Arbeitsplatz, physische und psychische Gefährdungsbeurteilungen, Fort- und Weiterbildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Stimmung und Engagement, Mitarbeiter- und Teamgespräche als Analyseinstrumente 
  • Rolle und Handlungsmöglichkeiten zur Organisation gesunder Arbeit: 
  • Der Blick auf mich selbst: Meine Gesundheit, mein Gesundheitsverhalten, meine Muster
  • Kommunikation, Wertschätzung und Gesundheit:
    Kommunikationstheorie, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, aktives und empathisches Zuhören, zielorientierte Gesprächsführung, werteorientierte Arbeitskultur
  • Gesundheitsförderlicher  Umgang Konflikt- und Krisenintervention:
    Konflikte und Krisen (an)erkennen, Dynamiken in Teams, Verhaltenstypologie, Lösungsstrategien
  • Projektwerkstatt mit eigenen Projekten, Austausch in kollegialer Beratung

Zertifikat

Absolventen/innen des Kurses erhalten ein Teilnahme-Zertifikat des Trägers.

Methodik

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Bildnachweis: © Michael Siebert